Ein Verdampfer ist ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Kältesystems. Im Verdampfer zirkuliert ein flüssiges Kältemittel durch eine Umgebung mit reduziertem Druck, wodurch der Siedevorgang bei einer niedrigeren Temperatur einsetzt als bei atmosphärischem Druck. Wenn das Kältemittel siedet und gasförmig wird, nimmt es Wärme aus einer Sekundärflüssigkeit auf.
Die als Verdampfer eingesetzten gelöteten Plattenwärmetauscher von SWEP gewährleisten einen stabilen Siedeprozess, der eine effizientere Wärmeübertragung zwischen dem Kältemittel und der Sekundärflüssigkeit ermöglicht. Aufgrund ihres innovativen Plattendesigns erleichtern die BPHE-Modelle von SWEP auch die Wärmeübertragung zwischen Flüssigkeiten mit einer geringen Temperaturdifferenz.
Eine höhere Verdampfungstemperatur verringert auch die Arbeit, die der Verdichter zur Erhöhung des Kältemitteldrucks leisten muss. Dadurch wird der Stromverbrauch des Systems gesenkt, was zu einer Steigerung der Leistungszahl führt.
Der größte Teil der Wärmeübertragungsfläche des Verdampfers ist für die Verdampfung vorgesehen. Die Überhitzung beansprucht etwa 5 % der Oberfläche, während der Gaserwärmungsvorgang 10-25 % der gesamten Wärmeübertragungsfläche in Anspruch nimmt.
Bei einer Überhitzung bei niedrigerer Temperatur (a) steht mehr aktive Oberfläche zur Verdampfung des Kältemittels zur Verfügung. Das Ergebnis ist eine höhere Verdampfungstemperatur und eine größere Leistungszahl.
Arbeitet der Verdampfer hingegen nicht stabil, ist eine Überhitzung bei höherer Temperatur (c) erforderlich, was zu einer niedrigeren Verdampfungstemperatur und einer geringeren Leistungszahl führt.
Die SWEP-Verdampfer unterstützen einen stabilen, effizienten Betrieb – sowohl bei Voll- als auch bei Teillast. Die Verteilersysteme von SWEP gewährleisten eine homogene Durchmischung der Flüssigkeit, was zu einer gleichmäßigen Strömung über das Plattenpaket führt.
Das Portfolio von SWEP umfasst eine breite Palette an hocheffizienten gelöteten Plattenwärmetauschern, die für den Einsatz als Verdampfer optimiert werden können.
ORTSGEBUNDENE REINIGUNG
Die hochturbulenten Strömungen im Inneren eines gelöteten Plattenwärmetauschers halten ihn in der Regel ganz von selbst sauber. Eine ortsgebundene Reinigung (CIP) kann allerdings bei Anwendungen erforderlich sein, bei denen aufgrund von hohen Temperaturen, hartem Wasser oder hohen pH-Werten ein hohes Risiko für Verschmutzung oder Ablagerungen besteht. Auf diese Weise wird die maximale Effizienz der Anlage aufrechterhalten.
Die DThermX-Berechnungssoftware von SWEP erleichtert Ihnen die Auswahl des optimalen Wärmetauschers für Ihre Anwendung. Geben Sie einfach Ihre Berechnungsparameter ein, und die Software berechnet die besten Optionen für Sie.
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