Die hochturbulenten Strömungen im Inneren eines gelöteten Plattenwärmetauschers halten ihn in der Regel ganz von selbst sauber. Eine ortsgebundene Reinigung (CIP) kann allerdings bei Anwendungen erforderlich sein, bei denen aufgrund von hohen Temperaturen, hartem Wasser oder hohen pH-Werten ein hohes Risiko für Verschmutzung oder Ablagerungen besteht. Auf diese Weise wird die optimale Effizienz der Anlage aufrechterhalten.
Bei der ortsgebundenen Reinigung handelt es sich um ein einfaches Verfahren, bei dem eine spezielle Reinigungsflüssigkeit durch den Wärmetauscher zirkuliert. Die ortsgebundene Reinigung entfernt Kesselstein und Rückstände schnell und einfach von den Innenflächen des Wärmetauschers sowie von Rohren, Behältern, Prozessanlagen und Filtern. Und das Beste dabei ist, dass das Gerät nicht extra demontiert werden muss. Und um Ihnen die Arbeit noch einfacher zu machen, sind kundenspezifische CIP-Reinigungsanschlüsse erhältlich.
BPHE können zwar in der Regel gereinigt, aber nur selten von Verstopfungen befreit werden, so dass eine kontinuierliche Überwachung für die Aufrechterhaltung einer gleichbleibenden Leistung entscheidend ist. Verschmutzungen und Ablagerungen können die Kanäle in den Platten im Inneren des Wärmetauschers verengen und sich auf den Wärmeübertragungsflächen ablagern, was die Effizienz verringert. Die einfachste Methode zur Beurteilung der aktuellen Leistung Ihres Wärmetauschers besteht in der Überwachung der Rücklauftemperaturen. Temperaturunterschiede unterhalb der Spezifikationen deuten auf einen verschmutzten Wärmetauscher hin.
Wenn die Flüssigkeiten auf beiden Seiten Ihres BPHE ähnliche physikalische Eigenschaften haben, können Sie den Druckverlust Ihres Geräts mit dem Druckverlust-Kalkulationstool in unserer SSP-Berechnungssoftware mit der erwarteten Leistung eines sauberen gelöteten Plattenwärmetauschers vergleichen. Ein Anstieg der Werte um 30 % bedeutet, dass eine Reinigung erforderlich ist.